F!F NEWS


NEWS 23.6.2021

PRESSEMITTEILUNG

wechsel im Vorstand von F!F

Wechsel im Vorstand von FRAUEN !N FÜHRUNG (F!F): Ingeborg Maria Lang wird neue stellvertretende Vorsitzende der Brancheninitiative 

Ingeborg Maria Lang (45) ist neue stellvertretende Vorsitzende der Initiative FRAUEN !N FÜHRUNG (F!F). Die Mitglieder*innen des Vereins wählten sie bei der gestrigen Mitglieder*innenversammlung in das Amt. Ingeborg Maria Lang folgt auf Martina Güttler, die ihre Vorstandsposition auf eigenen Wunsch vorzeitig abgibt. 

 

Ingeborg Maria Lang ist seit über 20 Jahren in der Immobilienbranche tätig. Die studierte Geografin leitet aktuell als Head of Digital Research bei der Immobilien Zeitung die strategische Entwicklung der digitalen Datenplattform www.iz-research.com. Zu ihren früheren beruflichen Stationen zählen die Commerz Real, CA Immo und Fay Development, wo sie u.a. unternehmensweite Digitalisierungsstrategien und -projekte umsetzte und in den Bereichen Research und Marktanalyse verantwortlich tätig war. Seit 2013 berät sie zudem Unternehmen aus dem Immobilienumfeld zu Digitalisierung, Innovation und New Work sowie zu Themen des Marktresearchs.

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Ingeborg Maria Lang: „Im Laufe meiner Karriere habe ich viele hochqualifizierte, sehr engagierte und führungskompetente Frauen kennenlernen dürfen, von denen mir leider nur wenige als tatsächliche Führungskraft begegnet sind. Mit meinem Engagement bei F!F möchte ich dazu beitragen, dass es Unternehmen noch bewusster wird, wie viel erfolgreicher sie sein können, wenn sie die vielen großartigen weiblichen Talente nicht länger übersehen, sondern ihnen Verantwortung geben.“

 

Mit der Wahl führt Ingeborg Maria Lang die Initiative gemeinsam mit Anne Tischer, Initiatorin und Vorsitzende F!F.

 

Anne Tischer: „Mit Inge gewinnen wir eine erfahrene, engagierte und sehr gut vernetzte Branchenkennerin für die Führung der Initiative. Ihr Wunsch, die Immobilienwirtschaft mit mehr Frauen in Führung voranzubringen, ihre Tatkraft und ihre Erfahrung mit Transformations- und Digitalisierungsprozessen wird F!F und die künftige Ausrichtung der Initiative sehr bereichern. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr.“

 

Martina Güttler, bisherige stellvertretende Vorsitzende und Gründungsmitglied des Vereins, zieht sich aus dem Vorstand zurück, um sich ganz auf das von ihr Anfang des Jahres erworbene, regional tätige Maklerunternehmen Claus Blumenauer Immobilien zu konzentrieren. Das Unternehmen tritt zum 1. Juli der Initiative als Mitglied bei. 

 

Anne Tischer: „Martina hat F!F von Stunde Null an begleitet und seit der Gründung vor zwei Jahren viel zum erfolgreichen Aufbau der Initiative und unseres Netzwerks beigetragen. Dafür möchte ich ihr von Herzen danken, auch im Namen unserer Mitglieder*innen. Ich freue mich, dass Martina uns als aktives Mitglied erhalten bleibt und sich auch aufgrund der eigenen Erfahrungen als Unternehmerin und Mutter dafür einsetzen will, Frauen Mut zu machen, selbst zu gründen und unternehmerisch tätig zu sein.“

 

 

Über FRAUEN !N FÜHRUNG (F!F)

FRAUEN !N FÜHRUNG (F!F) ist eine Initiative für mehr Frauen in Führungspositionen in der deutschen Immobilienwirtschaft und wurde als gemeinnütziger Verein 2019 in Frankfurt am Main gegründet. Die Mission von F!F ist es, die Immobilienbranche mit mehr Frauen und mehr Vielfalt an der Spitze fit für die Zukunft zu machen.

 

F!F setzt sich für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in den Führungsebenen der Branche und einen kulturellen Wandel zu mehr Diversität und gerechteren Karrierechancen ein. Die Initiative liefert wissenschaftlich fundierte Ergebnisse, benennt den Handlungsbedarf sowie konkrete Maßnahmen für mehr Frauen in den Führungspositionen der Branche. Eine Interviewreihe mit Vordenker*innen und Führungspersönlichkeiten sowie aktive Kommunikations- und Netzwerkarbeit geben FRAUEN !N FÜHRUNG eine starke Stimme innerhalb der Immobilienwirtschaft und über ihre Grenzen hinaus. 

 

FRAUEN !N FÜHRUNG wird von zahlreichen Immobilienunternehmen als Mitglied sowie von Partner*innen aus Wirtschaft, Politik, Verbänden, Stiftungen und Hochschulen unterstützt. Zu den Netzwerkpartner*innen der Initiative gehören die AllBright Stiftung, die IREBS Immobilienakademie der Uni Regensburg, das Urban Land Institute, die Royal Institution of Chartered Surveyors RICS, der Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft und der Zentrale Immobilien Ausschuss. Die Immobilien Zeitung ist Medienpartnerin. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, persönliche Schirmherrin ist Staatssekretärin Claudia Dörr-Voß.

PRESSEKONTAKT

Anne Tischer

Vorsitzende FRAUEN !N FÜHRUNG (F!F)

Tel.  0160 94865548


Mail: anne.tischer@frauen-in-fuehrung.info 

 

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NEWS 27.04.2021

MAT Award an 30 junge Talente der Immobilienwirtschaft verliehen

Herzlichen Glückwunsch den Preisträger*innen des MAT Award! Wir gratulieren den 30 jungen Talenten, die mit ihren Ideen dafür antreten, die deutsche Immobilienwirtschaft digitaler, transparenter und verantwortungsvoller zu machen. Ganz besonders freuen wir uns besonders über 50 % Frauen im ersten MAT-Jahrgang. Es war F!F eine echte Freude, den MAT Award als Partnerin zu begleiten. 

 

Anastasia Osipov, Adrian Koeve, Julia W., Maximilian Woiczikowsky, Tobias Burkhart, Marvin Greim, Michael Sandbichler, Franziska Weis, Niklas Querfeld, Elena ter Glane, Sarah-Madeline Buschmann, Benjamin Reichel, Paul Mikolajczyk, Andrea Rother, Jakob Wischhusen, Ann-Kathrin Falchi, Philipp Luckas, Marlene Schneller, Christoph Schmidt, Jan Dirkes, Nico Kramp, Enrico Kuertoes, Sunniva Stüven, Linda Mayr, Katharina Sophie Tietz, Kathrin Scheidhammer, Chiara Künzle, Gianluca Martinelli, Mark Andresen, Beate Kleinewefers

 

Infos zum MAT Award: www.mat-award.de



NEWS 02.12.2020

Bundesfamilienministerium fördert F!F-Branchenbefragung zu Frauen in Führungspositionen in der Immobilienwirtschaft

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) übernimmt die Förderung für unsere große Branchenbefragung zur Situation von Frauen in Führungspositionen in der deutschen Immobilienwirtschaft! Ziel der Befragung ist es, mehr Transparenz zum Anteil von Frauen in den Führungsebenen der Branche und ihren verschiedenen Segmenten zu schaffen und herauszufinden, woran es liegt, dass es aktuell nur wenige Frauen in den Top-Positionen der Branche gibt und was es braucht, um das zu ändern.

 

Wissenschaftlich begleitet wird die Befragung von Prof. Tobias Just, Leiter der IREBS Immobilienakademie der Universität Regensburg und Prof. Stephanie Birkner, Expertin für Female Entrepreneurship, Startups und Genderforschung an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. 

Bundesministerin Franziska Giffey zur Befragung:

„Seit Jahren machen mehr junge Frauen als Männer Abitur. Im Studium erzielen sie die besseren Abschlüsse. Und dennoch kommen sie nicht oder kaum in den Führungsebenen der deutschen Wirtschaft an. Dabei sind gemischte Führungsteams erfolgreicher und profitabler. Unternehmen, die nur auf Männer in Führungspositionen setzen, schöpfen nicht ihre Möglichkeiten aus, um erfolgreich zu sein. Mit der Branchenbefragung des Vereins FRAUEN !N FÜHRUNG e.V. wird offenbar werden, wie es in der Immobilienbranche aussieht. Sie wird den Status Quo der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in diesem Bereich transparent machen und branchenspezifische Gründe für die Unterrepräsentanz von Frauen aufdecken. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag, um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen weiter voran zu treiben."

 

Die Branchenbefragung hat bereits begonnen, die Ergebnisse werden im nächsten Jahr veröffentlicht.

Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bildnachweis: Bundesregierung/Jesco Denzel



NEWS 28.10.2020

Der Frauenanteil in den Vorständen der 2.000 größten Unternehmen in Deutschland liegt bei unter 8 Prozent. 70 % dieser Unternehmen setzen sich das Ziel Null Frauen im Vorstand. Und auch in den führenden DAX30-Unternehmen sinkt der Frauenanteil im Corona-Krisenjahr auf 12 %. Wir finden: Zukunft geht anders!

 

Unternehmen brauchen mehr Frauen und mehr Vielfalt in ihren Führungsebenen, um fit für die Zukunft zu sein. Deshalb unterstützt FRAUEN !N FÜHRUNG die #ichwill Kampagne, initiiert von Frauen aus Wirtschaft, Kultur, Medien, Wissenschaft und Sport. Sie fordert mehr Sichtbarkeit und Entscheidungsverantwortung für Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft. Und die Umsetzung des FüPoG II, ein Gesetz, das für 70 deutsche Konzerne mit Vorständen ab vier Personen mindestens eine Frau im Vorstand vorsieht. 

 

Hier sagen Unterstützer*innen aus allen Bereichen der deutschen Immobilienwirtschaft #ichwill. Sie machen klar, warum sie für mehr Frauen in Führung, mehr Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe an Verantwortung in den Unternehmen sind. Und warum das Ziel Null Frauen im Vorstand keine Option für unsere Zukunft ist.

#ichwill – Ich freue mich auf den Tag, an dem wir die Gender Debatte nicht mehr führen müssen, weil Diversität auf allen Ebenen und in allen Entscheidungsgremien zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Solange dies eine Ausnahme darstellt, müssen wir die Debatte führen.

 

Cristina Bäppler, Geschäftsführerin Investa Capital Management

Bild: Investa Real Estate

 


#ichwill – Weil wir es uns nicht leisten können, auf unsere Ideen zu verzichten, nicht auf unser Krisenmanagement, nicht auf unseren Instinkt. Es muss sich etwas ändern. Stillstand und Bequemlichkeit sind keine Option. 0 % Frauen ist out. Mit uns geht's besser.

 

Nadya Faris Bibawi, Gesellschafterin Fuchshuber Architekten

 


#ichwill – Unternehmerische Antworten auf die Vielfalt gesellschaftlicher Herausforderungen finden wir nicht, wenn weiterhin die Perspektiven eines Stereotyps unsere Zukunftspfade bestimmen. Hierfür brauchen wir unterschiedliche, eben genauso vielfältigen Sichtweise in den Führungsetagen.“

 

apl. Prof. Dr. Stephanie Birkner, außerplanmäßige Professur Female Entrepreneurship Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Geschäftsführerin ZUKUNFT.unternehmen


#ich will – dass sich Frauen den Führungsjob genauso selbstverständlich zutrauen wie Männer. Dass sie ja sagen zu Verantwortung und nicht an sich und ihrem Können zweifeln. Dazu brauchen wir in den Unternehmen mehr Frauen in Top-Positionen, denn jede einzelne ist Vorbild für andere und macht Mut.

 

Nadine Chamberlain, Geschäftsführerin Primonial Immobilien


#Ichwill – Weil wir in einer diversen Welt leben, die diese Vielfalt auch in ihren Diskussionen und Ergebnissen braucht. Weil die Belange von Frauen, Familien, Kindern, Menschen mit ausländischen Wurzeln, divers Geschlechtlichen genau so viel zählen wie die von (alten) weißen deutschen Männern. Weil ich nie wieder einseitig entwickelte Produkte sehen will wie spezielle Frauen-Laptops, die sich nur durch ihre pinke Farbe unterscheiden oder Airbags, die nur bei männlichen Standardmaßen optimalen Schutz bieten. Wir brauchen endlich diverse Vorstände, sonst planen wir an der diversen Realität vorbei. 

 

Anais Cosneau, Cosneau Ventures


#ichwill – aus unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen lernen, um das menschliche Potenzial voll auszuschöpfen. Und das können wir alle, wenn wir Mut zu mehr Vielfalt haben. In den Unternehmen und in der Gesellschaft.

 

Izabela DannerSenior Executive Drees & Sommer

 


#ich will - denn gemischte Teams erweitern die Perspektivenvielfalt und sind unverzichtbar um die komplexen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.

 

Lea Daubländer, Masterstudierende im Studiengang Immobilienmanagement an der TH Aschaffenburg, Werkstudentin bei Cushman & Wakefield


#ichwill – denn es ist 2020! Die Aufgaben, die wir zu lösen haben, sind global, komplex, und sie betreffen alle Menschen. Wie soll das erfolgreich gelingen, wenn Entscheiderkreise einseitig besetzt sind? Meine Beobachtung: Monokulturen führen über kurz oder lang zu Schwierigkeiten, Mischkulturen sind produktiver, stabiler und effektiver. Top-Gremien, in denen die Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden, brauchen Top-Diversität: 50/50 Männer und Frauen und Vielfalt bei Alter, Herkunft und Ausbildung. Diversität ist der Schlüssel für alle Zukunftsthemen. Hallo 2021!

 

Julia Erdmann, Gründerin und Geschäftsführerin JES Socialtecture   Bild: JES 


#ichwill – einfach nicht mehr darüber reden müssen, dass alle gleiche Chancen haben sollten, dass Diversität und Inklusion als Business-Treiber funktionieren, dass Mixed Panels eine Selbstverständlichkeit und Frauen ganz normaler Bestandteil von Vorstands- und Aufsichtsratsgremien sind. 

 

Susanne Eickermann-Riepe, Chair of the Board RICS, Germany


#ICH WILL – dass wir endlich keine Initiativen mehr gründen, Regelungen dafür einführen oder überhaupt Debatten darüber führen müssen, dass eine der beiden Hälften der Menschheit aus Frauen besteht und deshalb selbstverständlich auch alle Gremien und Teams genauso paritätisch besetzt sein müssen.

 

Heike Gündling, Geschäftsführerin Eucon Digital

Bild: Eucon


#ichwill – Mein Berufsleben lang war ich gegen die Quote. Nie wollte ich Privilegien unter Zwang einfordern. Erst in den letzten Jahren ist mir klar geworden, dass sich am niedrigen Frauenanteil in den Führungsetagen ohne Druck nichts ändert. Zu stark die Macht der Gewohnheit und das Festhalten an bestehenden Strukturen. Doch für zukunftsfähige Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit braucht es gemischte Teams und mehr Frauen in Führung. Jetzt!

 

Martina Güttler, Vorstand FRAUEN !N FÜHRUNG, Geschäftsführerin Güttler & Partner 

Bild: FRAUEN !N FÜHRUNG, © Jessica Schäfer


#ichwill – denn meine fast zwanzigjährige Beratungserfahrung zeigt klar, es gibt genug geeignete Frauen für die Leitungs- und Aufsichtsgremien. Doch der Wille, sie zu finden und in die Top-Positionen zu berufen, ist noch zu schwach. Deshalb braucht es mehr Druck!

 

Kathrin von Hardenberg, Geschäftsführerin Indigo Headhunters

Bild: Indigo Headhunters


#ichwill – Studien zeigen: divers besetzte Entscheidungsgremien schaffen Mehrwerte für Unternehmen. Zugleich brauchte bis Ende der 70er Jahre eine Frau die Erlaubnis ihres Mannes, um arbeiten zu gehen (gem. BGB). Auch ich bin so aufgewachsen und im Unterbewusstsein davon geprägt. Wir brauchen die Frauenquote, um diese Prägung unseres Unterbewusstseins zu challengen. Sonst wird das Erreichen der Gleichstellung noch Generationen dauern und den Unternehmen gehen Potentiale verloren.

 

Dr. Pamela Hoerr, Vorständin Real I.S.

Bild: Real I.S.


#IchWill – dass „wir“ gemeinsam die Zukunft gestalten und es vollkommen selbstverständlich ist, dass Männer und Frauen ihre Stärken in gemischten Teams bündeln. Gelebte Diversität und Chancengleichheit geht uns alle an – egal ob Unternehmen, Politik oder Gesellschaft.

 

Dr. Susanne Hügel, Head of Digital Innovation & Business Acceleration Continental Europe CBRE 

 


#ichwill – meinen Studierenden sagen können, ihr habt alle dieselben Chancen in der Immobilienwirtschaft gemäß eurer Qualifikationen und Ideen aufzusteigen.

 

Prof. Dr. Tobias Just, Geschäftsführer und Wissenschaftlicher Leiter IREBS Immobilienakademie

 


#ichwill – dass Unternehmen ein Umfeld ohne Stigmatisierung schaffen. Für Väter, die länger als zwei Monate Elternzeit nehmen. Für Mütter, die nach weniger als 12 Monaten Elternzeit, in Vollzeit und ohne schlechtes Gewissen in ihren Job wiedereinsteigen. Für alle, damit es keinen Unterschied macht, ob man eine Frau oder einen Mann einstellt. Familie muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden. Dafür brauchen wir diverse Unternehmensführungen!

 

Dr. Simon Kempf, Vorstand DLE Deutsche Landentwicklung


#ich will – mehr Offenheit, mehr Kreativität, mehr Veränderungsbereitschaft, mehr Erfolg. Gemischte Managementteams mit mehr Frauen in Führungspositionen sind erfolgreicher und haben die Nase vorn!

 

Susanne Klaußner MRICS, Geschäftsführerin DIR Deutsche Investment 

Bild: Deutsche Investment 


#ichwill – denn besonders gute Resultate werden von diversen Teams erzielt. Das gilt für Projektteams genauso wie für die Vorstandsebene. Frauen bringen eine andere Perspektive und neue Impulse ein. Genau diese Ideen-Diversität ermöglicht bessere Unternehmensergebnisse.

 

Annette Kröger, CEO Allianz Real Estate North & Central Europe

Bild: FRAUEN !N FÜHRUNG, © Jessica Schäfer

 


#ich will – eine nachhaltige Zukunft, die zum Wohle aller dient. Das bekommen wir nur hin, wenn Herz und Verstand die entscheidenden Kriterien für Führungskräfte sind. Alles andere darf keine Rolle spielen. Es ist 2020, das muss doch endlich mal klar sein.

 

 

Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen - DGNB e.V.

 


#ichwill – Es gibt viele qualifizierte Frauen, die Verantwortung übernehmen wollen. Ihr Können und ihre Perspektiven sind enorm wichtig für die Unternehmen, um sich für die Herausforderungen einer nachhaltigen und digitalen Welt gut aufzustellen. Deshalb brauchen wir mehr Frauen in Führung, in der Immobilienwirtschaft und in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Und: Wenn Mann sich nicht sicher ist, ob Frau Verantwortung übernehmen will, fragt einfach!

 

Stefanie Lütteke, Senior Projektteamleiterin Drees & Sommer

 


#ichwill – stronger together!

 

Michael Müller, Real Estate Leader Deloitte Deutschland

Bild: Deloitte 


#ichwill – In meiner beruflichen Karriere bin ich vielen Frauen begegnet, die absolut das Zeug dazu hatten, in eine Führungsposition zu gehen, sich den Schritt aber nicht zutrauten. Oft fehlte der Mut, fehlten die weiblichen Vorbilder im Umfeld. Das Potential dieser Frauen muss endlich besser genutzt werden. Frauen müssen sichtbarer in Führungspositionen sein, mitentscheiden und die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen. Ohne wenn und aber!

 

Katrin Poos, Geschäftsführerin RLI Investors 

Bild: RLI Investors

 


#ichwill – Die Welt von Morgen gehört den Frauen; denn alle brennen für einen Wandel. Unser Weg zur Gleichstellung führt über Solidarität und Netzwerke, über Freundschaften und Gedankenaustausch, über ein Quer- und Vordenken. Durch Digitalisierung und soziale Medien können Frauen heute sichtbarer und in jedem Teil der Welt gehört werden. Lasst uns unseren gemeinsamen Weg weiterdenken, für unsere Ziele und Überzeugungen einstehen und neue Ideen in die Welt tragen.

 

Barbara Possinke, Geschäftsführende Gesellschafterin RKW Architektur +

 


#ich will – Nichts ist entspannender, als das anzunehmen was kommt (Dalai Lama). Aber das Ziel Null Frauen im Vorstand ist nicht entspannend und schon gar nicht annehmbar.

 

Manuela Quittek, Gesellschafterin Fuchshuber Architekten

Bild: Fuchshuber Architekten 


#ichwill – dass die Stärken und Potentiale von Frauen ihre verdiente Anerkennung finden und tradierte Rollenmodelle nicht weiter ein Hemmnis für ambitionierte Talente bleiben. Unsere Gesellschaft strebt nach Innovation und Effizienz und muss erkennen, dass dies ohne eine Veränderung des Wertesystems hin zu mehr Diversität nicht zu erreichen ist.

 

Raphaela Rudolph, Senior Associate Strategies and Product Innovations Wealthcap 


#ichwill – dass meine Töchter gesellschaftliche Diskussionen wie diese, nicht mehr werden führen müssen und dass Gleichstellung nicht länger ein Ziel, sondern eine Selbstverständlichkeit ist!

 

Nina Schrader, Director Real Estate Consulting Deloitte

Bild: Deloitte

 


#Ich will – die Selbstverständlichkeit von Frauen im Management, ganz ohne Zwang. Weibliche Empathie spielt eine wichtige Rolle, um gute Unternehmensentscheidungen zu treffen. Meinungsvielfalt und Ideenreichtum sind die Quintessenz erfolgreicher Unternehmensführung. Und die funktioniert nur mit gemischten Teams aus Frauen und Männern.

 

Isabell Schöps, Leiterin Personal und Mitglied des Management Teams bei d.i.i. Deutsche Invest Immobilien


#ich will – Manager, die sich nicht länger gegen Meinungspluralismus und Gedankenreichtum verschließen! Gegen eine Frauenquote sein, aber für sich selbst eine „Null-Frauenquote“ definieren. Wenn zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland immer noch so denken und agieren, ist mehr als offensichtlich, dass hier akuter Handlungsbedarf besteht.

 

Carlo Schöps, FRICS, Geschäftsführender Gesellschafter TwoRivers

 


#ichwill – dass meine Töchter gesellschaftliche Diskussionen wie diese, nicht mehr werden führen müssen und dass Gleichstellung nicht länger ein Ziel, sondern eine Selbstverständlichkeit ist!

 

Nina Schrader, Director Real Estate Consulting Deloitte

Bild: Deloitte

 


#ich will – dass wir Frauen unabhängig vom Geschlecht mit unserer fachlichen und sozialen Kompetenz wahrgenommen werden. Nicht als Quotenfrau, sondern als absolut notwendige und selbstverständliche Bereicherung in allen Berufen und auf allen Ebenen, auch in den Führungsetagen dieser Welt!

 

Susanne Tattersall, Geschäftsführerin Tattersall Lorenz


#ichwill – Frauen gehören mit an den Tisch, wenn Entscheidungen getroffen werden. In den Unternehmen, in der Politik, in den Medien und überall da, wo unsere Zukunft diskutiert und gestaltet wird. Das Ziel ist Mitbestimmung, zu 50 Prozent!

 

Anne Tischer, Initiatorin und Vorsitzende FRAUEN !N FÜHRUNG, Gründerin KARMA SHE SAID… Kommunikation für Diversity & werteorientiertes Management

Bild: KARMA SHE SAID… Kommunikation für Diversity und werteorientiertes Management, © Farideh Diehl

 


#ich will – dass die Immobilienwirtschaft allen (Young) Professionals die gleichen Chancen bietet - je nach Qualifikation und eigenem Bestreben - Verantwortung zu übernehmen und entsprechende Karrierewege zu gehen. Ich bin dankbar bei einem Unternehmen tätig zu sein, das die Relevanz der Thematik bereits erkannt hat und in die Unternehmenskultur integriert.

 

Marie Wieck, Investment Managerin Art-Invest Real Estate Management


 

#ichwill – Gleiche Qualifikation? Dann gibt es für mich kein schlüssiges Argument gegen die Frauenquote. Die Zahlen zeigen klar, dass leider zu wenig Änderungsbereitschaft vorhanden ist.

 

Prof. Dr.-Ing. Regina Zeitner, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Bild: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin 



NEWS 29.07.2020

UMFRAGE: WAS ERWARTEN JUNGE TALENTE IN DER IMMOBILIENWIRTSCHAFT VON IHREN ARBEITGEBERN?

Was wünschen und erwarten sich Studierende und Young Professionals der Immobilienwirtschaft am Anfang ihrer Karriere von ihren Arbeitgebern? Und gibt es Unterschiede bei den Erwartungen junger Männer und junger Frauen? Diesen Fragen gingen Lea Daubländer, Elisa-Marie Fritz, Nico Salvadori und Vanessa Schröder, Studierende am Institut für Immobilienwirtschaft und -management an der TH Aschaffenburg, mit einer Branchenumfrage nach. Die Ergebnisse der Umfrage, an der die 167 Studierende und Berufseinsteiger*innen teilnahmen, gibt es hier.

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NEWS 28.05.2020

IZ-Titelstory "Frauen an die Spitze"

Die Immobilien Zeitung widmet ihre aktuelle Titelstory dem Thema Frauen in Führung. Der Artikel macht deutlich, wie wenig Frauen es an der Spitze der Branche gibt, wie sehr Immobilienunternehmen von gemischten Führungsteams profitieren können und wie schwer sich trotzdem viele von ihnen damit tun, mit klaren Zielgrößen den Frauenanteil in ihren Führungsebenen zu erhöhen. Hier geht's zum Artikel: https://www.immobilien-zeitung.de/156424/frauen-an-spitze

Simon Kempf, Vorstand DLE Deutsche Landentwicklung und Anais Cosneau, geschäftsführende Gesellschafterin Eike Becker Development

Kitas und Schulen sind zu, Firmen lassen ihre Beschäftigten im Home Office arbeiten, der Corona-Virus zwingt uns alle dazu, den Alltag zu Hause neu zu organisieren. Das birgt auch Chancen – etwa für eine gleichberechtigte Aufteilung von Kinderbetreuung und Haushaltsarbeit. FRAUEN !N FÜHRUNG fragt berufstätige Väter und Mütter in der Immobilienbranche, wie sie mit der neuen Situation umgehen und sich im Teamplay daheim zwischen Laptop, Handy, Kinderbetreuung, Supermarkt und Hausaufgaben organisieren. 

 

Anaïs Cosneau, geschäftsführende Gesellschafterin bei Eike Becker Development und ihr Mann Simon Kempf, Vorstand bei DLE Deutsche Landentwicklung, sind Eltern von drei kleinen Kindern. Im Interview erzählen sie über ihren Alltag in Corona-Zeiten, Telefonkonferenzen im Wald und ihr erstes digitales Dinner mit Freunden. 

Simon Kempf und Anais Cosneau mit ihren Kindern Henri, Maurice und Johanna

Foto: © Theresa Rundel


F!F: Ihr seid beide Vollzeit berufstätig, habt drei Kinder im Alter von fünf, drei und einem Jahr und arbeitet jetzt im Home Office. Wie organisiert ihr euren Alltag?

 

Anaïs Cosneau: Unsere drei Kinder gehen in Schule, Kita und zur Tagesmutter. Alle drei Einrichtungen haben einen Tag nach dem anderen geschlossen, sodass wir am Montag erst zu dritt „üben" konnten, dann zu viert und seit Mittwoch sind wir alle fünf zu Hause. Es ist eine krasse Zeit, die wir da gerade alle gemeinsam erleben. Natürlich sind wir auch beunruhigt wegen des Viruses und der Konsequenzen, die die Krise mit sich ziehen wird. Gestresst und einsam fühlen wir uns aber nicht. Wir erhalten von Johannas Schule Spielideen, Malvorlagen und Videos mit Liedern zum üben, von Henris Kita jeden Morgen einen Tagesablauf mit neuen Spiel- und Bewegungsideen. So fühlen wir uns nicht total abgeschnitten und die Kinder auch nicht.

Auch haben wir noch Hilfe: Unsere Babysitterin kommt morgens zu uns und betreut die Kinder bis mittags. Danach übernehmen wir. Generell versuchen wir, die Tage so gut es geht zu strukturieren. So haben wir Zeiten festgelegt, in denen gemalt, gebastelt, gesungen wird und Zeiten, in denen gespielt und getobt wird. Wir finden, es ist wichtig, dass die Kinder noch den Unterschied zwischen Arbeitswoche und Wochenende merken. Allerdings sind wir hier zugegebenermaßen noch in der Findungs- und Erprobungsphase. 



 

F!F: Wie sieht aktuell euer Tagesablauf aus?

 

Simon Kempf: Die Kinder wachen in der Regel gegen 6.30 Uhr und 7 Uhr oder früher. Nach dem Anziehen wird zusammen gefrühstückt und danach dürfen die Kleinen entweder die jetzt neue tägliche Sendung mit der Maus sehen oder einfach spielen, bis die Babysitterin kommt. Das heißt für uns Erwachsene, dass wir ab circa 7.30 Uhr schon mal arbeiten können. Das ist viel früher, als wir normalerweise unseren Büroalltag starten und eigentlich ist es toll, dass das Rumgekurve zu den verschiedenen Kitas und ins Büro wegfällt. Zumindest spart das viel Zeit. Wir können dann relativ ungestört bis etwa 12 Uhr arbeiten. Dann kocht einer von uns zusammen mit den Kindern und dann wird gegessen. Danach ist für die Kinder Mittagsschlaf bzw. ausruhen angesagt, was auch einigermaßen gut klappt. Ab circa 14 Uhr dürfen die Kleinen dann wieder spielen oder basteln. Wir haben richtig viele Stickerbücher gekauft, das beschäftigt sie – noch – ganz gut.

 

Nachmittags fahren wir alle zusammen raus in den Wald, wobei wir darauf achten, dass wir keine anderen Leute treffen bzw. ihnen nicht nahe kommen. Das mit dem Wald ist total neu für uns, das haben wir vorher nie gemacht, finden es jetzt aber ganz toll! Im Wald erfinden die Kinder meistens ihre eigene Spiele und finden es total spannend Hütten zu bauen. Hierbei brauchen sie uns gar nicht und dasselbe haben wir auch bei anderen Familien beobachtet. In wirklich großem Abstand baut jede Familie ihre eigene Hütte, in der die Kinder spielen und überall im Wald verteilt laufen einzelne Eltern mit ihren Headsets zwischen den Bäumen herum und telekonferieren. Wir nennen das „Forest Office". Das ist eigentlich ziemlich lustig. Danach geht’s dann nach Hause, Abendessen, Badewanne und ins Bett und wir Erwachsenen können noch die Aufgaben und Mails abarbeiten, für welche wir mehr Ruhe und vor allem keine Unterbrechung brauchen. Also insgesamt klappt das eigentlich ganz gut.

 

F!F: Gibt es Dinge, die ihr echt schwierig findet hinzubekommen?

 

Anaïs Cosneau: Was noch nicht so klappt, ist ein regelmäßiger Morningcall mit unseren Teams sowie ein Moment, in dem wir uns sagen, jetzt ist Feierabend. Quasi das Eintreffen im Büro mit Kaffeeklatsch in der Küche und der Moment in dem man den Laptop runterfährt, einpackt und nach Hause fährt. Und die sozialen Kontakte fehlen natürlich auch. Für Freitagabend haben wir jetzt aber mal ein digitales Dinner per Videokonferenz mit Freunden geplant – wenn sich das bewährt, könnte das auch eine coole neue Routine werden. 



 

F!F: Gibt es eine feste Aufgabenteilung bzw. Absprachen zu Zeiten für Work sowie Haushalt/Kids?

 

Simon Kempf: Wir teilen uns Betreuung und Haushalt auf. Das haben wir aber immer schon so gemacht. Allerdings müssen wir uns jetzt, wo beide im Home Office arbeiten, besser abstimmen und versuchen, wichtige Calls und Telefonkonferenzen nicht in denselben Zeitraum zulegen, sondern bspw. die eine vormittags und der andere nachmittags. Spannend wird es nach der Krise: Welche neuen Routinen werden wir übernehmen, welche fallen wieder weg?

 

F!F: Vielen Dank für eure Antworten.